Bondage

Was ist Bondage

Bondage stammt aus dem Englischen und hiess ursprünglich so viel wie Knechtschaft oder Unfreiheit. Heute wird der Ausdruck allgemein als Überbegriff für Fesselspiele verwendet, meist in Verbindung mit Erotik. Lange verpönt, ist Bondage heute doch eine mehr oder weniger gesellschaftstaugliche Art von erotischem Spiel, auch wenn die wenigsten ohne Hemmungen in der Öffentlichkeit darüber sprechen. Auf Seilsport.ch geht es um das Fesseln mit Seilen, dies möglichst schön und einigermassen Ästhetisch.

 

Shibari  

Shibari kommt aus dem Japanischen und kann interpretiert werden als “Festbinden” oder “Fesseln” und ist oftmals auch als Japan-Bondage bekannt. Shibari gilt in Japan als Kunstform. Die Ästhetischen, kunstvollen Fesselungen sind schön Anzusehen und nicht selten werden die Models an den Seilen hochgezogen und hängen in der Luft, sogenannte “Suspensions”. Das moderne Shibari stammt von Hojojutsu ab, welches einer der 18 uralten Kriegskünste der japanischen Samuraikämpfer war. Hojojutsu geht zurück bis ins 12. Jahrhundert und war alles andere als sich wohl in den Seilen zu fühlen und sich der Lust und Freude daran hinzugeben. Shibari selber ist eine japanisch anmutende Art zu Fesseln. Nur wenige beherrschen oder wollen das klar vereinheitlichte Shibari praktizieren. Viele Fessler (oder Rigger) sind sogenannte Freestyler, die sich zwar inspirieren lassen, dann aber doch ihren eigenen Ausdruck in die Fesselung bringen. In japan selben gibt es einige Shibari Meister, deren Werke atemberaubend und schön anzusehen sind.

 

Sicherheit 

Natürlich müssen bei Fesselspielen immer beide Seiten damit einverstanden sein, was dabei vor sich geht. Fesseln ist immer einvernehmlich. Ein “Stopp” des gefesselten Parts heisst dann auch ganz klar Stopp. Ein kribbelnder oder eingeschlafener Finger ist noch das angenehmste was unter Umständen passieren kann. Das Abklemmen von Nervenbahnen ist dann schon deutlich unangenehmer und kann im schlimmsten Fall auch Folgen haben. So macht es dann definitiv kein Spass mehr.  Für interessierte Einsteiger ist es definitiv nicht falsch, bei jemandem mit Erfahrung einen Kurs zu besuchen.

 

Fesseln mit Seilsport.chAna - First time @ Seilsport.ch

Fesseln ist nicht ungefährlich. Insbesondere die Anwendung von Strümpfen, Schals oder billigen Handschellen, oder was auch immer einem zum Fixieren in die Finger kommt, ist ein Risiko. Auch der sachgemässe Umgang mit Seilen sollte erlernt sein, um nicht von der Lust in den Frust zu kommen. Für interessierte Paare bietet Seilsport.ch private Kurse an, damit beide Seiten am Seil Freude und Sicherheit erhalten und das Fesseln und Gefesselt sein auch geniessen können.