Atrim Namor

Schon seit langer Zeit sind Seile für mich eine Möglichkeit, meine Partnerin zu fixieren und in Position zu bringen. Doch die wahre Kunst des Fesselns besteht nicht darin, ein Seil um jemanden zu schlingen und festzuknoten. Diese Erkenntnis traf mich wie ein Schlag, und als ich das erste mal die ausdrucksstarken, unheimlich ästhetischen Bilder von Shibari Künstlern sah, wurde mir klar wohin meine Reise führen wird. Seither vergeht fast kein Tag, ohne das ich Seile in die Finger nehme und meine Partnerin damit kunstvoll verschnüre oder zumindest an Lilli neue Ideen und Seilführungen übe. Als Hobby mit Suchtfaktor ist dies am einfachsten zu bezeichnen.

Meistens sind meine Fesselungen japanisch inspiriert, wobei ich meine eigene Ausdrucksart zu finden suche. Western-Style kann man es dann nennen, oder Freestyle. Die saubere Anordnung der Seile ist eine Herausforderung. Noch intensiver erlebe ich jedoch die Verbundenheit mit dem Model durch die Seile. Gegenseitiges Vertrauen und Respekt sind die Grundpfeiler, Freude und Spass daran der Reiz. Fesseln ist kreativ, mit Geduld verbunden und kann nebst Grundpfeiler und Reiz auch nur den Sinn haben, ein schönes Bild mit der Kamera zu erhalten.